Über das Projekt

Im Monat Ramadan haben wir an mehreren Abenden ein gemeinsames Fastenbrechen organisiert. Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Hintergründen sind zusammengekommen, um diesen besonderen Moment miteinander zu teilen. Schon beim Ankommen war zu spüren, dass es nicht nur um das Essen ging, sondern um das Zusammensein. Nach dem Fastenbrechen entstanden viele Gespräche, für die im Alltag oft kein Raum ist. Es wurde über persönliche Erfahrungen, Glauben, Alltag, Familie und gesellschaftliche Themen gesprochen. Viele Gäste zeigten großes Interesse, stellten Fragen und hörten aufmerksam zu. Der Austausch war offen, respektvoll und von gegenseitigem Vertrauen geprägt.

Besonders wertvoll war die Atmosphäre. Gemeinsam am Tisch zu sitzen, sich Zeit zu nehmen und einander zuzuhören, hat Nähe geschaffen. Für viele war es eine Gelegenheit, neue Perspektiven kennenzulernen und eigene Gedanken zu teilen. Das gemeinsame Fastenbrechen hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Begegnungen sind. Orte, an denen Dialog entsteht, Verständnis wächst und Gemeinschaft gelebt wird. Genau dafür möchten wir Raum schaffen.