Über das Projekt
Im Rahmen unseres Dialogprogramms haben wir zu einer besonderen Reihe von gemeinsamen Kochabenden eingeladen. An drei Terminen steht nicht nur das Essen im Mittelpunkt, sondern vor allem der Austausch zwischen Menschen, Kulturen und Erfahrungen. Kochen wurde dabei ganz bewusst als Brücke genutzt, um ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen. Bei den ersten beiden Terminen haben wir gemeinsam anatolische Gerichte zubereitet. Zum Auftakt stand Manti auf dem Plan. Viele Teilnehmende kannten das Gericht bisher nur vom Essen, nicht aber vom aufwendigen Zubereiten. Während der Teig ausgerollt, gefüllt und geformt wurde, entstanden ganz automatisch Gespräche über Herkunft, Familienrezepte und persönliche Erinnerungen.
Beim zweiten Treffen haben wir Sarma gemacht, in Weinblätter gerollten Reis. Auch hier wurde schnell klar, dass Kochen mehr ist als nur ein Handgriff nach dem anderen. Es wurde erklärt, nachgefragt, gelacht und diskutiert. Die Küche wurde zu einem Ort des Lernens und des Dialogs, ganz ohne Druck und ganz auf Augenhöhe. Der dritte Termin steht noch bevor und wird den Abschluss dieser Reihe bilden. Geplant ist eine kleine kulinarische Überraschung, die den gemeinsamen Weg abrundet. Was genau gekocht wird, bleibt noch offen, aber eines ist sicher: Auch dieser Abend wird Raum für Begegnung, Austausch und neue Impulse bieten. Dieses Dialogprogramm zeigt, wie einfach Verständigung sein kann, wenn Menschen zusammenkommen, etwas gemeinsam tun und sich Zeit füreinander nehmen. Essen verbindet und Gespräche öffnen Türen. Genau dafür schaffen wir diese Räume.